Errettung durch einen "Engel"
mit Blaulicht und Martinshorn
- Mein Lebenszeugnis -

 

Gott war zu mir so gnädig, dass Er mir zu meiner Errettung, gleich einen Ambulanz-Wagen schickte, so mit Blaulicht und Martinshorn ausgestattet, mit einem Engel am Steuer.
Als ich einen vierwöchigen Rehabilitationsaufenthalt (Kur) absolvierte, musste ich nach einer Woche Aufenthalt in eine Spezial-Klinik für Suizidgefährdete gebracht werden, denn ich beabsichtigte mich vom 3. Stockwerk der Rehabilitationsklinik in die Tiefe zu stürzen.
Ich sah keinen Sinn mehr in meinem Leben, ganz ohne Hoffnung auf Besserung.
Alkohol, 2 Autobusunfälle mit je einem Toten (ich war Busfahrer, aber selbst nie Schuld daran - Gott sei Dank!)
Die Scheidung mit 5 Kinder setzte mir sehr stark zu, dazu kam Arbeitslosigkeit, Frau weg, Haus weg, noch mehr Alkohol usw. usw.
Ich war, wie in der Bibel beschrieben, eine "baufällige Hütte", wie es bei Amos 9,11 steht:

Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen...,

Amos 9,11

Am Montag den 30. Sept.1996 um 09:00 Uhr Vormittags kam dann ein Ambulanzwagen um mich in eine Spezialklinik für Suizidgefährdete zu bringen.
Nach einigen Metern Fahrt, erkannte die Fahrerin des Ambulanzwagens sofort was mir fehlen würde. Sie fing an mir zu erzählen, dass es einen Arzt gäbe der mich heilen kann. Ich sagte: "ja gut, vielleicht gibt es hier in Saalfelden bei Salzburg einen Arzt, aber bei uns in Kärnten kenne ich jedenfalls keinen Wunderheiler (obwohl es genug solche gibt!)".
"Nein, nein", erwiderte sie mir, "ich meine keinen Wunderheiler, sondern ein Arzt der überall sei, und einen Namen hätte: nämlich Jesus Christus."
WOW! Dachte ich. Sieht denn diese Frau mein Elend nicht? Da kommt diese Frau noch mit dem Zeug der ZJ daher, um mich bekehren zu wollen!
Ich argumentierte, ich sei Katholik, gehe in die Kirche das reicht mir schon.
So fing sie an, während der 40-minütigen Fahrt in die Klinik, von ihrem Leben Zeugnis zu geben, und überzeugte mich, dass es dabei nicht um ZJ ginge, sondern um den Auferstanden Jesus Christus, der für meine Sünden ans Kreuz ging, um mich zu erlösen.
Also, nach ca. 40-minütiger Fahrt übergab sie mich in der Klinik den Ärzten, um mich zu untersuchen. Während der Untersuchung verspürte ich in meinem inneren eine merkwürdige Veränderung.
Nach den vielerlei Untersuchungen sagten mir die Ärzte was ich hier wolle, sie können an mir nichts finden, ich sei Gesund...!
Also, holte mich diese Frau mit dem Ambulanzwagen nach 4 Stunden Klinikaufenthalt um 14:00 Uhr wieder ab und brachte mich als geheilten Menschen zurück in die Rehaklinik, wo ich noch 3 Wochen auf Kur sein sollte.
Diese Fahrerin ist nämlich eine Schwester im Herrn und war Treu ihren Missionsauftrag zu erfüllen, nämlich die Verlorenen zu suchen, damit der Herr die Ernte einfahren kann.
Um ca. 15:00 Uhr in der Reha angekommen, übergab sie mir ein Traktat "7 Schritte: Wie finde ich Gott!" von General William Boot (Gründer der Heilsarmee)

Sogleich begann ich in meinem Zimmer das Traktat zu lesen, das sie mir gab: "7 Schritte: Wie finde ich Gott". Dann kam ich zum 5. Schritt "Bitte um Vergebung" wo steht: "Wenn du deine Sünden erkannt hast, bitte Gott um Vergebung, darum knie dich jetzt hier nieder und demütige dich vor Gott, und bitte ihn dass er dich unverdient annimmt sein Kind zu sein".
Sogleich lag ich auf meinen Knien und übergab mein Leben Jesus. Den sechsten und siebenten Schritt, brauchte ich nicht mehr zu lesen!!!
Ich erlebte wahrlich einen Zusammenbruch vor Gott, einen Herzens-Zerbruch!
Von diesem Zeitpunkt an war ich geheilt an Leib, Seele und Geist, und befreit von jeglichem Alkoholgenuss!!! Halleluja-Amen!
Eine Woche später, während der Arztvisite in der Reha, fragten die Ärzte was mit mir geschehen sei: Ich kam Todkrank, nun sei ich so schnell ganz gesundet!!!???
Ich erwiderte ihnen: Der Herr, der da oben, er hat mich geheilt!!! Ein Arzt von den Dreien sagte: ja, solche Wunder soll es geben, aber bitte nicht alle Patienten, sonst sind wir Ärzte wohl arbeitslos ....! - Allgemeines Gelächter...!
Also, meine Beziehung zu Gott begann am 30. September 1996 um ca. 15:30 Uhr, als ich 52 Jahre alt war. Damals öffnete ich Jesus im Gebet mein Herz:
"Danke Herr Jesus, du bist für meine Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich ist. Ich möchte dich kennen lernen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass du mich unverdienterweise als dein Kind angenommen hast. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in aller Ewigkeit. Amen."
Danach las ich in der Bibel folgende 3 Verse, die mir meinen Schritt bestätigten:

Denn Gott hat die Welt (Gerhard) so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Johannes 3,16

Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen.

Johannes 6,37

Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

Johannes 10,28

Weshalb sollte er mich nicht annehmen?

Seitdem ich Gott kenne, hat mein Leben eine ganz neue Perspektive bekommen! Gott hat mein Leben unendlich reich und erfüllt gemacht.

Durch Jesus habe ich die Gewissheit, dass ich nach dem Tod zu Gott komme, wo es ein vollkommenes, herrliches Leben ohne Leid, ohne Tränen, ohne Krankheiten und ohne Tod gibt.
Glauben heißt für mich, nicht auf jedes Problem eine billige Antwort zu finden, sondern mit der Hilfe von Gott mich dieser Situation zu stellen.
Heute weiß ich, dass ich auch im Leid auf Gott zählen kann.
Das Leben hier auf der Erde ist für mich wie eine Durchreise zu einem wunderbaren Ziel. Diese Reise ist voller Erlebnisse und Eindrücke, bei welchen ich mich von Gott begleitet weiß. Wenn ich in der Bibel lese, finde ich Hilfe, Kraft und Führung für mein Leben. Als ich noch keine Beziehung zu Gott hatte, neigte ich dazu, Gott anzuklagen, wenn es mir schlecht ging.
Noch ein Zitat:
Wann leuchtet die Sonne am schönsten? Wenn sie Gewittern nach wieder lacht.
Wann strahlen die Sterne am hellsten? Wenn am dunkelsten die Nacht.
Wann ist Gott uns denn am nächsten? In der allergrößten Not.
Wann ist seine Kraft am stärksten? Wenn meine Kraft zu schwinden droht.
Wann ist seine Liebe am größten? Heute, jetzt und allezeit!
Jesus wird helfen, stärken, trösten, tragen bis in Ewigkeit.
(Ilse Ammann in: "Hoffnungsschimmer")

Denn ich möchte nichts anderes sein als:
Ein Mensch in den Händen Jesu, und unter der Leitung des Heiligen Geistes, der alles zur Ehre Gottes einsetzt. ALLES was ich tue, tue ich zur Ehre Gottes meines Herrn - damit ER Seine Freude an mir hat.
Ein vom Geist umgestalteter geprägter Mensch; ich lasse mich umgestalten in das Bild Christi hinein, das ich vom Heiligen Geist regiert werde, und möchte über allem anderen das eine:
Dem Herrn Jesus Christus ähnlicher werden, und ihm gefallen.
Ein Mensch aus Geist!

Das Traktat zu Bestellen bei " MISSIONSWERK DIE BRUDERHAND" Traktat Nr.101. "Wie finde ich Gott" Waldweg 3, D-29342 Wienhausen. www.bruderhand.de


(Autor: Gerhard Hermann)

 

 

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